Bernhard H. Kratzig
MALEREI / GRAFIK
Biografie
Geboren 1943 in Pernitz NÖ; lebt in Wien
Grafische Gewerbeausbildung und privates Malstudium
Seit 1977 freiberuflich tätig als Maler, Grafiker und lllustrator
Mitglied des Kunstvereines Wiener Neustadt
Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs
Künstlerhaus Wien
Landesverband Wien/NÖ/Bgld
Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich
Goldener Lorbeer des Wiener Künstlerhauses für sein Lebenswerk
Ehrenplakette Gold in Würdigung um das Kulturgut in Miesenbach

Prof. Franz Kaindl
Bernhard H. Kratzig: Die Ambivalenz von Sarkasmus und Idylle
Immer wieder stößt man bei der Durchsicht des Kunstgeschehens der letzten Jahrzehnte auf Künstler die sich den von der Kunstkritik oder den Kunsthistorikern entworfenen Stilrichtungen entziehen und einzig allein aus ihrer künstlerischen Obsession arbeiten und daraus auch erklärbar sind. Im Wiener und N.Ö. Kunst- Geschehen zählt Bernhard H. Kratzig zu jenen Künstlerpersönlichkeiten die Ihre persönliche Sicht der Dinge unabhängig von der Betriebsamkeit des Kunsthandels verifizieren, die zwar zeitgenössisch, aber nicht unmittelbar als „modern“ oder gar „modisch“ zu bezeichnen sind.
Als ein gelernter Einzelgänger, wie es einem Satiriker auch rechtens zusteht, steigt Bernhard Kratzig nicht auf Barrikaden und hat auch keine Weltverbesserungsmanifeste parat. Humor und ein etwas resignierendes Verständnis ist eher seine Sache. Trotz aller scheinbaren Zynismen nistet aber eine leise Schwermut in manchen seiner Bilder. Eine alte Frau die sehnsüchtig an frühere Beziehungen denkt oder Theater-Konzertbesucher die wohl dosierten Applaus spenden. In seiner besonderen Weise ist Kratzig ein Humanist, einer von österreichischer Prägung, der wo anders wohl nicht einen Nährboden von ähnlicher Üppigkeit fände. Kratzig glättet nicht wenn er typisiert, er ist kein Karikaturist, ist weit davon entfernt. Seine besondere Vorliebe jedoch gehört den schwarzen Schafen, den Einsamen und Außenseitern der Gesellschaft denen er eine beklemmende dichte Atmosphäre zu geben vermag. Auch in der Folge bewegt sich Kratzig nicht im Spektrum sogenannter Tendenzen und ist somit zu den „gegenständlichen“ Künstlern zu zählen. Es verwundert daher auch kaum, das ein Künstler der sich derart gegen den Strom stellt sich auch einer sehr persönlichen Art der Zeichentechnik bedient.
Kratzig entwickelt für seine Bildinhalte eine spezielle Technik -Tusche auf Ölgrund. Überblickt man das bisherige Gesamtwerk des Künstlers, so nimmt die Zeichnung den dominierenden Platz ein. Nicht nur in der Fülle der Tusche-Öl Blätter und in der spärlichen Druckgrafik, auch in den meist großformatigen Ölbildern ist die Priorität der Zeichnung unübersehbar. Der Zeichenstift, die Feder oder der Pinsel umreißen immer klar und präzise die Bildinhalte, grenzen sie zu ihrem Umfeld deutlich ab und konkretisieren so die Themen.
Galerie

Barocker Hühnerstall, Öl auf Leinwand 
Ein niederösterreichischer Schlangenbeschwörer 
Froschkönig, Öl auf Leinwand 
Barocker Hühnerstall, Öl auf Leinwand 
Fischer, Öl auf Leinwand 
Ausgangsbeschränkung, Tusche auf Öl/Karton 
Anfüttern, Öl auf Leinwand 
Unsere Katze, Tusche auf Öl/Karton 
Regietheater, Tusche auf Öl/Karton 
Raucher, Öl auf Leinen 
Leb wohl mein Kamerad, Tusche auf Öl/Karton 
Ameisenflüsterer, Öl auf Leinen 
Schneewitchen, Öl auf Leinen 
Schönbrunn, Tusche auf Öl/Karton 
Der Schwan, Öl auf Leinen
Ausstellungen
Einzelausstellungen, Kollektiven (Auswahl)
Kleine Galerie – Wien
Galerie Romanum – Perchtoldsdorf
Schlossgalerie – Neupenstein
Kleine Galerie – Baden
St. Peter an den Sperr – Wiener Neustadt
Galerie Satzenhofen – Salzburg
Schulgalerie – Loosdorf
Schulgalerie – Wiener Neustadt
Galerie Lang – Seebarn
Galerie Arcade – Mödling
lnterkunst – (Galerie Arcade Mödlinq)
Stadtmuseum – St. Pölten
Galerie Eichgraben
Galerie Alte Schmiede – Wien
Theater am Schwedenplatz Krahuletzmuseum – Eggenburg
Langenzersdorf Museum
Galerie im Amtshaus Pernitz
Schulgalerie Fels am Wagram
Kunstmühle St. Andrä am Zicksee
Mörwald Kunst & Kulinarium
Gauermannmuseum Miesenbach / Scheuchenstein
Retrospektive 1969 – 2003
NÖ – Dokumentationszentrum St. Pölten
Stadtmuseum Wiener Neustadt
Verein für Kunst und Kultur Eichgraben
Palais Palffy (Gruppenausstellung)
Galerie Kunst-Service Wien
Stadtmuseum Wiener Neustadt 2008
ARTS Galerie Konzerthaus Ziersdorf
Burgenländische Landesgalerie
Barockschloss Heiligenkreuz Gutenbrunn
Galerie Artefakt Wien
Gut Gasteil
Schloß Fischau
Galerie im Turm Baden
Kunsthaus Laa
Galerie Bajadere
Museum Laxenburg
Ausstellungsbeteiligungen
Wien
Linz
St. Pölten
Innsbruck
Wiener Neustadt
Klosterneuburg
Seebarn
Laxenburg
Perchtoldsdorf
Mödling
Passau
Bonn
Bamberg
Göppingen
Frankfurt am Main
Florenz
Mailand
Paris
New York
Athen
Ungarn
Italien
Illustrierte Bücher
Am Weg vorbei (Wiener Neustädter Anthologie)
Unsichtbare Brücken (Wiener Neustädter Anthologie Baden)
Medaillons (Wiener Neustädter Anthologie)
d’Rettung is eh gleih do (Klaus Wohlschak)
Land und Leute (Peter Zumpf)
Die Schlaraffenland Ges.m.b.H. (Erich Sedlak)
Das Neue Bild der Welt (Dr. Joachim Bublath/Verlag Ueberreuter)
Das Geheimnis des Lebens (Dr. Joachim Bublath/Verlag Ueberreuter)
Literatur
Wiener Neustädter Anthologie (Hofrat Peter Weninger)
Literaturzeitschrift Das Pult (Nadia Ave)
Ausstellung Satzenhofen Salzburg (Angelica Bäumer)
Katalog zur Ausstellung in Wiener Neustadt (Dr. Peter Schuster)
Die Ambivalenz von Sarkasmus und ldylle (Prof. Franz Kaindl)
Ein malender Satiriker wird sechzig (Prof. Peter Chrastek)
Eurone Weekly (Shuhong Li)
Kontakt
Bernhard H. Kratzig
Graf-Starhemberggasse 3/10, 1040 Wien
T +43 (1) 505 99 20
M +43 (664) 46 19 985
E bernhard.kratzig@chello.at